Montag, 19. Februar 2018

Da es Freitag so richtig kalt war in den Bergen haben wir am Sonnabend einen sonnen und strandtag eingelegt. Erst sind wir nach Las Galletas gefahren weil wir uns die Marina anschauen wollten. Las Galletas sollte unser nächster Hafen werden aber die Marina ist recht klein und wird hauptsächlich von Fischern und von Charterbooten genutzt und so werden wir wohl gleich Richtung Los Gigantos im westen der Insel segeln. Wenn man sich Teneriffa auf einer karte anschaut sieht Teneriffa aus wie eine Ente 🦆und Los Gigantos liegt kurz unterhalb des Bürzels😉
Nach Las Galletas ging es dann  zum strand
La tajita bei el medano. El medano ist auf Teneriffa das Surferparadies.
Der strand von la Tajita ist einer der wenigen sandstränden auf Teneriffa wo es keine hotelburgen und arpartmentanlagen gibt.  Am strand gibt es versteckt noch eine kleine bucht wo es herrlich ruhig ist und meistens ist kaum etwas los. Wir haben die bucht schon vor jahren bei einem urlaub hier auf der Insel entdeck.  Nachdem wir ausgiebig die sonne genossen haben sind wir noch nach El Medano gefahren und haben die surfer beobachtet .
Am sonntag ging es dann Richtung Los Gigantos und weiter durchs Masca Gebirge nach Teno was dann direkt das Bürzel ist.
Durchs Masca Gebirge führt eine enge Serpentinenstrecke und die felsformationen und die Aussicht sind schon beeindruckend.
Unterwegs gibt es einige aussichtspunkte zum fotografieren.  Wir hielten an einem und entfernten uns nur wenige meter von unserem auto um ein paar fotos zu schießen. Als ich mich umdrehte sah ich wie jemand die beifahrertür von unserem auto öffnete und sich in den fußraum herabbeugte wo unsere umhängetasche lag. Ich war mir sicher das ich unser auto verschlossen hatte. Ich lief also zum auto aber der mann bewegte sich schon wieder zu seinem auto und rief : das auto wäre aufgewesen und er habe es nur wieder verschließen wollen. Ich kontrolierte unsere tasche aber zum glück fehlte nichts. Was wäre wohl gewesen wenn er ein bisschen mehr zeit gehabt hätte. In der tasche war silkes handy und unter der tasche unser großer Fotoapparat.  Glück gehabt. Als ich das Schloß kontrolierte konnte ich feststellen das es wohl mit einem schraubenzieher beschädigt wurde denn die anderen 3 türen waren zu. Man kann garnicht vorsichtig genug sein.
Wir fuhren weiter nach Teno ganz im westen der Insel wo es einerseits aussieht wie in norwegen mit den hellen felsen und wiesen und andererseits wie in Schottland mit den vielen Steinmauern. Anschließend ging es weiter Richtung Nordküste.  Allerdings kommt man in den bergen nicht so schnell voran und es began langsam dunkel zu werden so das wir beschlossen über die Autobahn zurück zu fahren um noch im hellen
 Die kleine Bucht

Los Gigantos 

 Dahinten ist la Gomera



Das Masca Gebirge 







 Hier gibt es Ziegen und der Ziegenkäse ist lecker



 Der Dinosaurier Abdruck


 Alles blüht

El Medano

Sonntag, 18. Februar 2018

Unser Ausflug zum Teide
Oder nur die richtig Harten kommen in den Garten.🗻
Am Freitag sind wir zum Teide  aufgebrochen.  Der Teide ist der höchste Berg mit über 3800m in Spanien und auf den Kanaren. Von unserem Liegeplatz können wir die Schneebedeckte Spitze sehen und am freitag waren kaum wolken zu sehen. Die straße führt über enge Serpentinen bis auf 2200m höhe. Da es in letzter zeit viel geregnet hat ist alles schön grün. Ab 2000m beginnt die schneegrenze. Wir fuhren durch die hochebene und je weiter wir nach norden kamen je mehr schnee liegt dort. Bis fast ganz nach oben auf die spitze führt eine seilbahn die aber nicht in betrieb war. Wir waren allerdings vor 10 jahren schon mal oben und da lag kein schnee. Jetzt ist die hochebene voll bedeckt mit schnee und die Touristen und Einheimischen erfreuen sich am schnee und rutschen auf allen möglichen dingen die Hügel hinunter. Z.b. Plastiktüten, surfbretter...... für die kinder ein großer spaß. Es gibt im Moment kostenlose bustouren nach oben. Zum abend sind wir nach Santa Cruz zur Marina gefahren um karin und robert von der Moby Dick  zu besuchen. Die beiden liegen schon seit Dezember in der marina und wollen auch im mai zu den Azoren.  Wir haben bis spät in den nacht zusammengesessen denn es gab viel zu erzählen.  Gegen 2 Uhr waren wir dann zurück auf Walross2.1




 Nur die richtig harten kommen in den Garten
Barfuß im Schee

 Nicht so Hart

 Es war schweine kalt an den Füßen

Schon ein bisschen härter ohne Jacke 





 Als ob der Vulkan raucht






Donnerstag Nachmittag habe ich unseren Mietwagen vom Flughafen abgeholt. Ich hatte den wagen wie immer bei check 24 übers Internet in Deutschland gebucht. Das läuft normalerweise so ab: ich bestelle bei check 24 einen wagen für einen bestimmten zeitraum. Dann bekomme ich per e- mail die Bestätigung mit den abholdaten. Dieses mal hieß der Vermieter Tenerifcar und abholstation sollte im flughafengebäude sein. Termin war Donnerstag 16 Uhr.  Ich bin von unserem liegeplatz mit dem Fahrrad los. Laut Maps sind es ja nur 10km. Leider waren von den 10 km 8 km bergauf was dann doch ganz schön anstrengend war. Am Flughafengebäude angekommen machte ich mich auf die suche nach dem Schalter von Tenerifcar. Aber schieten kein Schalter zu finden. Ich also mein nettestes Lächeln aufgesetzt ( ja ich kann auch nett Lächeln) und zu einem Konkurrenzschalter. Dort saß eine freundlich aussehende ältere Dame  und ich fragte sie ob sie wüßte wo ich Tenerifcar finde. Sie schüttelte den Kopf und sagte sie kenne Tenerifcar nicht. Ich zeigte ihr auf meinem Handydisplay die daten aber sie schüttelte nur den Kopf.  Ich dachte schon : na toll. Aber sie griff zum telefon und tätigte einige anrufe. Beim dritten anruf lächelte sie mich an und sagte das Tenerifcar zu Canarias.com gehört und die draußen auf dem parkplatz einen Treffpunkt haben. Ich bedankte mich und begab mich auf die suche. Ich fand auch den Treffpunkt aber dort waren nur Mitarbeiter von anderen autovermietern und die sagten mir das sie schon lange niemand mehr von canarias.com gesehen hätten. NA TOLL
Ich entdeckte dann aber ein Auto mit canarias.com aufkleber mit Telefonnummer und rief dort an. Dort nahm tatsächlich jemand ab aber es war schwierig ihr klarzumachen was ich wollte denn sie sprach so gut wie kein englisch. Aber sie leitete mich weiter. Erst hörte ich ein besetzt Zeichen  und ich dachte schon sie hat aufgelegt aber dann war eine Frauenstimme dran und sie sprach sogar deutsch. Sie sagte mir das sie gleich vorbeikommen würde und es wäre doch erst 16:20 Uhr und wir sind hier auf Teneriffa. Sie kam dann tatsächlich 5 min später. Sie erzählte mir das ich keine Flugnummer angegeben hätte und sie sei davon ausgegangen das 16 Uhr die landezeit wäre und dann dauert es eh noch eine halbe stunde bis man draußen ist. Ich sagte das wir garnicht mit dem Flugzeug gekommen sind sondern mit unserem segelboot in san miguel liegen.
Die formalietäten gingen dann recht schnell und ich bekam einen alten Dacia mit einem haufen beulen und kratzern aber er fährt einwandfrei wenn man das viele klappern ignoriert. Aber für nichtmal 10 € am tag !!.

Donnerstag, 15. Februar 2018

Tschüß Puerto de Mogan zum zweiten.
Hallo Teneriffa 🏝🏔⛵
Am Dienstag haben wir nach drei Wochen Puerto de Mogan endlich
mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlassen. Wir waren gerne in Puerto de Mogan und werden irgendwann zurückkehren.
Anfangs war es windstill und das Meer war spiegelglatt und wir sind die ersten 4 Std motort. Unterwegs begegnete uns eine Delphinschule die eine zeitlang um uns herum schwammen. Super anzuschauen .
Außerdem haben wir das erste mal  portugiesische galeeren gesehen. Portugiesische Galeeren sind eine hoch giftige Quallenart. Ihren Namen verdankt sie ihre wie ein segel geformte Blase die über dem Wasser zu sehen ist. Mit diesem Segel treibt sie über die Meere auf der suche nach Beute. Ihre Beute verfängt sich in den bis zu 50m langen mit nesseln bestückten tentakeln. Diese nesseln enthalten ein Gift das auch für Menschen tödlich sein kann. Ich selbst habe vor jahren mal mit so einem gift bekanntschaft gemacht.  Ich war trotz warnung nachts in der Karibik baden und verspürte einen heftigen schmerz in der rechten pobacke. Nachdem ich das wasser verlassen hatte zeigte sich auf der pobacke ein 10cm langer wulst der immer dicker und kochend heiß wurde. Ich kühlte die stelle mit eis das sofort schmolz und kaum Linderung brachte. Der wulst blieb mehere wochen und der schmerz im Muskel in der pobacke spürte ich über Jahre.  Aber eigentlich hatte ich wohl noch Glück das mich nur ein tentakel erwischt hatte.
Nach 4 Std kam wind auf und wir konnten mit vollen segeln Richtung San Miguel im Südosten von Teneriffa segeln. Jetzt liegen wir in der Marina und haben ab morgen einen Mietwagen um die insel ausgiebig zu erkunden.
 Delphine vor dem Bug

Der Teide mit Schnee 


 Abendstimmung im Hafen

 Spiegelbild




Silkes Zoo